farine de gruau

Träumen Sie von luftigen Brioches, knusprigen Croissants und Gebäck mit luftiger Krume? Das Geheimnis liegt oft in der Wahl eines außergewöhnlichen Mehls: dem Grobmehl. Dieses spezielle Mehl, das besonders bei handwerklichen Bäckern und Konditoren geschätzt wird, ist die unverzichtbare Zutat für Hefe- und Blätterteige, die Festigkeit, Elastizität und eine optimale Aufgehentwicklung erfordern. Denn nicht alle Mehlsorten sind gleich. Wenn Sie außerdem die Unterschiede zwischen den verschiedenen Mehlsorten verstehen möchten, lesen Sie unseren umfassenden Leitfaden zu den verschiedenen Mehlsorten und ihren Verwendungszwecken.

Was ist Grobmehl? Definition und Eigenschaften

Grießmehl ist ein Weichweizenmehl (in der Regel Typ 45), das sich durch seinen sehr hohen Glutengehalt auszeichnet. Es wird ausschließlich aus Hartweizen gewonnen, der streng nach seinen hervorragenden backtechnischen Eigenschaften ausgewählt wird. Zu seinen wichtigsten Eigenschaften zählen insbesondere:

  • Hoher Proteingehalt: Mit einem Proteingehalt von mindestens 12,5 % bildet das Graupenmehl beim Kneten ein außergewöhnlich starkes Glutennetzwerk.
  • Hohe Backstärke (W): Sein Backstärkeindex (W) liegt stets über 250, wodurch ein Teig gewährleistet wird, der die Gärgase gut einschließt und gut aufgeht.
  • Feine Mahlung: Seine sehr feine Textur trägt zur Elastizität und Geschmeidigkeit des Teigs bei, erleichtert dadurch die Verarbeitung und sorgt für eine gleichmäßige, poröse Krume.
  • Elastizität und Dehnbarkeit: Diese Eigenschaften machen es daher perfekt für Teige, die eine lange Gärzeit oder mehrere Blättrungsvorgänge erfordern, ohne zu reißen.

Grobmehl vs. herkömmliches Mehl: Was sind die Unterschiede?

Konkret unterscheidet sich Grobmehl in mehreren wesentlichen Punkten von einem herkömmlichen T45-Mehl. Zunächst einmal ist sein Proteingehalt deutlich höher (mindestens 12,5 % gegenüber 9 bis 10 % bei einem Standard-T45-Mehl). Zudem liegt sein W-Index durchweg über 250, während er bei gewöhnlichem Mehl zwischen 100 und 180 schwankt. Dadurch ist das gebildete Glutennetzwerk wesentlich widerstandsfähiger und dehnbarer, was es dem Teig ermöglicht, Fette, Eier und lange Gärzeiten zu vertragen, ohne zusammenzufallen. In der Praxis zeigt sich dieser Unterschied direkt im Endergebnis: Eine mit Gruau-Mehl hergestellte Brioche wird deutlich voluminöser, zarter und saftiger als mit Standardmehl. Bei einem Kuchenteig oder einem Rührkuchen bringt diese zusätzliche Festigkeit hingegen keinen nennenswerten Vorteil.

Professionelle und kulinarische Anwendungen: Für welche Zubereitungen verwendet man Gruau-Mehl?

Grobkörniges Mehl ist der Star bei Hefegebäck und in butter- und eiereich zubereiteten Backwaren. Dank seiner Fähigkeit, ein hervorragendes Aufgehen und eine ausgeprägte Blättrigkeit ohne Risse zu gewährleisten, ist es die erste Wahl für:

  • Brioche: für eine zarte Krume, ein großzügiges Volumen und eine charakteristische, zartschmelzende Textur.
  • Croissants und Schokoladenbrötchen: für eine perfekte Blätterteigstruktur und eine unvergleichliche Knusprigkeit.
  • Babas und Krapfen: für eine leichte und luftige Konsistenz.
  • Gugelhupf: für einen reichhaltigen und saftigen Teig.
  • Alle Hefe-Blätterteige (Dreikönigskuchen, Teigtaschen, neu interpretierte Mille-Feuilles), bei denen Struktur und Leichtigkeit entscheidend sind.

Wenn Sie andere Mehlsorten ausprobieren möchten, könnte Sie auch unser Leitfaden zu den Anwendungsmöglichkeiten von T65-Mehl interessieren, um Ihre kulinarischen Erfahrungen zu erweitern.

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Das Qualitätsprotokoll und das Label Rouge: ein Garant für Spitzenqualität

Wer sich für Grobmehl mit dem Label Rouge entscheidet, entscheidet sich für garantierte Spitzenqualität. Denn dieses Label gewährleistet strenge Kontrollen in allen Produktionsphasen und verlangt die Einhaltung präziser Kriterien:

  • Feuchtigkeit: Unter 15 %.
  • Eiweißgehalt: Mindestens 12,5 %.
  • Backkraft (W): Mindestens 250.
  • Quellfähigkeit (G): Mindestens 20.
  • Aschetyp: Typ 45 oder 55.
  • Kraftweizen: Mindestens 60 % Kraftweizen in der Zusammensetzung.
  • Bewertung der technologischen Eignung: Bewertet mit mindestens 250/300 anhand sensorischer Tests und Backversuchen zur Bestätigung der Leistungsfähigkeit.

Darüber hinaus enthält ein Label-Rouge-Grobmehl niemals Zusatzstoffe, wodurch ein reines und natürliches Produkt garantiert wird.

Geschmack und Textur: ein einzigartiges sensorisches Erlebnis

Über seine technischen Eigenschaften hinaus verwandelt Hafermehl das Endergebnis in ein wahres Geschmackserlebnis. Es verleiht den Zubereitungen insbesondere eine Geschmeidigkeit und Dehnbarkeit, die sich im Mund wie folgt bemerkbar machen:

  • Eine unvergleichliche leichte und luftige Textur.
  • Eine zart schmelzende und gleichmäßige Krume, wie sie für das beste Gebäck charakteristisch ist.
  • Eine dünne, goldbraune Kruste, Zeichen für eine perfekte Backung.

Womit lässt sich Hafermehl ersetzen?

Manchmal hat man kein Hafermehl zur Hand. In diesem Fall gibt es je nach Rezept mehrere Alternativen. Man sollte jedoch bedenken, dass kein Ersatzstoff dessen Eigenschaften exakt nachbildet.

  • Verstärktes T45-Mehl: Dies ist die ähnlichste Alternative. Tatsächlich bieten einige Hersteller T45-Mehle an, die als „speziell für Brioche“ oder „speziell für Gebäck“ bezeichnet werden und einen W-Wert von etwa 200–220 aufweisen. Das Ergebnis fällt jedoch etwas weniger voluminös aus.
  • Manitoba: Dieses italienische Mehl mit sehr hohem Proteingehalt (bis zu 15 %) ist ebenfalls ein hervorragender Ersatz für Teige mit langer Gärzeit. In Frankreich ist es jedoch schwerer zu finden.
  • Mischung aus T45 und Weizengluten: Durch die Zugabe von 1 bis 2 % reinem Weizengluten zu einem klassischen T45-Mehl wird die Backkraft künstlich erhöht. Diese Technik wird übrigens auch in der industriellen Produktion angewendet.

Für weniger anspruchsvolle Backwaren wie Kuchen oder Muffins kann übrigens ein Standard-T55-Mehl ausreichen. Bei Hörnchen oder Blätterteigbrioches hingegen wird der Ersatz die Endqualität erheblich beeinträchtigen.

Wo kann man Grobmehl kaufen?

Grobmehl ist in erster Linie ein Produkt für den professionellen Gebrauch. Daher ist es in bestimmten Fachgeschäften leichter zu finden als im klassischen Großhandel.

  • Großhändler für Bäckereibedarf: Métro, Transgourmet und Pro à Pro bieten regelmäßig Grobmehl in 25-kg-Säcken an, die für den professionellen Gebrauch geeignet sind.
  • Handwerkliche Mühlen: Zahlreiche regionale Mühlen (Moulin Soufflet, Moulin Viron, Grands Moulins de Paris) vertreiben insbesondere ihre Hafermehle mit dem Label Rouge im Direktvertrieb.
  • Fachgeschäfte für Konditoreibedarf: Geschäfte wie G. Detou in Paris oder Händler für Konditoreibedarf bieten ebenfalls Verpackungen von 1 bis 5 kg an, die für kleine Handwerksbetriebe geeignet sind.
  • Online: Über spezialisierte Plattformen kann man kleine Mengen mit Lieferung bestellen, was besonders für abgelegene Handwerker nützlich ist.

Konkret reicht ein 5-kg-Sack aus, um das Grobmehl in mehreren Rezepten zu testen, wenn Sie gerade erst anfangen. Für Gewerbetreibende hingegen bleibt der 25-kg-Sack die wirtschaftlichste Verpackungsgröße.

Lagerung und Verpackung

Um alle seine Eigenschaften zu bewahren, muss Hafermehl sorgfältig gelagert werden. Ganz gleich, ob Sie es in kleinen Beuteln für den Hausgebrauch oder in Big-Bags für Gewerbetreibende kaufen, achten Sie auf folgende Lagerbedingungen:

  • vor Feuchtigkeit geschützt.
  • Fern von Temperaturschwankungen.
  • An einem sauberen, trockenen und gut belüfteten Ort.

Häufig gestellte Fragen zu Graupenmehl

Was ist der Unterschied zwischen Graupenmehl und T45-Mehl?
Graupenmehl ist ein T45-Mehl, das ausschließlich aus Hartweizen hergestellt wird, mit einem W-Wert von über 250 und einem Proteingehalt von mindestens 12,5 %. Ein klassisches T45-Mehl weist einen W-Wert zwischen 100 und 180 sowie etwa 9–10 % Eiweiß auf. Konkret ist Grobmehl deutlich kräftiger und verträgt längere Gärzeiten sowie Fettzusätze besser.
Kann man Grobmehl zur Brotherstellung verwenden?
Technisch gesehen ja, aber das ist nicht die optimale Verwendung. Hafermehl eignet sich vor allem für angereicherte Teige (Butter, Eier, Zucker). Für normales Brot ist daher ein T65-Mehl besser geeignet und kostengünstiger. Für Haferbrot oder Brioche-Brot liefert es hingegen hervorragende Ergebnisse.
Ist Hafermehl glutenfrei?
Nein, ganz im Gegenteil. Hafermehl wird gerade wegen seines sehr hohen Glutengehalts (mindestens 12,5 % Eiweiß) ausgewählt. Es ist daher für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie absolut kontraindiziert.
Was ist das „Label Rouge“ für Grobmehl?
Das „Label Rouge“ garantiert eine hohe und kontrollierte Qualität in jeder Produktionsphase. Es bescheinigt insbesondere einen W-Wert von mindestens 250, einen Proteingehalt von mindestens 12,5 %, einen Anteil von mindestens 60 % Hartweizen in der Zusammensetzung sowie die vollständige Abwesenheit von Zusatzstoffen. Es ist somit ein Garant für das beste Grobmehl, das auf dem Markt erhältlich ist.

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